SFreud: „Wenn es sich um Fragen der Religion handelt,
machen sich die Menschen
aller möglichen Unaufrichtigkeiten
und intellektuellen Unarten schuldig."
Ein paar deutsche Mitbürger jüdischen Glaubens erfahren gerade, wie sich das anfühlt, wenn jemand anderes für ihr Seelenheil betet.
Man achte ihre Religion nicht.
Mit der
Karfreitagsfürbitte würden sich die Christen wieder über die andere Religion stellen, sie an die Hand - und damit nicht ernstnehmen.
Da nützt es auch nichts, wenn sie es 'doch nur einmal im Jahr' tun.
Also doch gar nicht jeden Tag.
Und doch eh nur auf Latein.
So relativiert nämlich Pater Walter Huber der St. Petrus Priesterbruderschaft seine Messe am heutigen Karfreitag.
Ein Besucher der St. Margaret Kirche in Augsburg bringt die vermeintliche Harmlosigkeit auf den Punkt:
"Man betet für die Juden, weil man sie liebt."
Einen solchen Bärendienst erweist ihr auch uns Konfessionslosen,
liebe Christen.
Jeden Tag.
Nicht nur auf Latein.
Aber davon lasst ihr euch nicht abbringen.
Denn euer
Sendungsbewusstsein ist euer heiliger Dienst
und eure heilige Pflicht.