March 31, 2008

doktorspiele II

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kontrolliert
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die kontrolle verlieren
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sich von unsicherheit
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nicht verunsichern lassen
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--- das 100-km-paradoxon.
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March 29, 2008

mal mitmachen

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atheisten und agnostiker sind aufgerufen, sich 10 min zeit für diese studie zu nehmen.

hab selbst teilgenommen,
mir danach den hintergrund der studie durchgelesen,
und halte das für eine gute sache.
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March 28, 2008

doktorspiele

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gert postel hat geschrieben, er könne gar nicht lügen.

ich glaube ihm das.

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March 24, 2008

tag am meer

das ist emma.
sie ist auf der suche nach ihrem roten kleid mit den weißen punkten drauf.

wer es findet, möge es bitte am strandkorb 132 hinterlegen, sie holt es sich dann ab.

ach ja: zwischen heringsdorf und bansin sollte es irgendwo liegen..

March 23, 2008

schwarz rot gold
















ein fruchtbarkeitsei,
einig, recht und frei.

dieses bild ist auf seine eigensinnige weise
der idee des laizismus' gewidmet.

March 21, 2008

atom splitting I

es setzt das lötlicht an,
und lässt heiß
die dimensionen
verschmelzen

an zwei stücken chilischokolade
auf zwei unbekannten sofas.

Karfreitagsfürbitte

SFreud: „Wenn es sich um Fragen der Religion handelt,
machen sich die Menschen
aller möglichen Unaufrichtigkeiten
und intellektuellen Unarten schuldig."



Ein paar deutsche Mitbürger jüdischen Glaubens erfahren gerade, wie sich das anfühlt, wenn jemand anderes für ihr Seelenheil betet.

Man achte ihre Religion nicht.
Mit der Karfreitagsfürbitte würden sich die Christen wieder über die andere Religion stellen, sie an die Hand - und damit nicht ernstnehmen.

Da nützt es auch nichts, wenn sie es 'doch nur einmal im Jahr' tun.
Also doch gar nicht jeden Tag.
Und doch eh nur auf Latein.
So relativiert nämlich Pater Walter Huber der St. Petrus Priesterbruderschaft seine Messe am heutigen Karfreitag.

Ein Besucher der St. Margaret Kirche in Augsburg bringt die vermeintliche Harmlosigkeit auf den Punkt:
"Man betet für die Juden, weil man sie liebt."

Einen solchen Bärendienst erweist ihr auch uns Konfessionslosen,
liebe Christen.
Jeden Tag.
Nicht nur auf Latein.

Aber davon lasst ihr euch nicht abbringen.
Denn euer Sendungsbewusstsein ist euer heiliger Dienst
und eure heilige Pflicht.